Gilmore Girls

Genre: Drama und Comedy
Produktionsland: USA
Produktionszeitraum: 2000-2007 (7 Staffeln)
Episodenlänge: ca. 42 Minuten
Schauspieler: Lauren Graham, Alexis Bledel, Scott Patterson, Melissa McCarthy, Keiko Agena, Kelly Bishop, Edward Herrmann, Liza Weil, Jared Padalecki, Milo Ventimiglia

 

Endlich sind sie zurück: Seit Freitag ist das Comeback der Gilmore Girls auf Netflix zu sehen. Also wenn das nicht der beste Grund ist sich nochmal/zum ersten Mal die ersten sieben Staffeln anzusehen.

Lorelei und Rory sind Mutter und Tochter. Zu Beginn der Serie ist Rory 16 Jahre alt, ihre Mutter genau doppelt so alt. Sie leben zu zweit in einem kleinen Haus in der fiktiven Ostküstenkleinstadt Stars Hollow. Die beiden zeichnen sich durch ihre Kaffeesucht, ihre schnelle und andauernde Art zu sprechen, ihre Unkonventionalität und Freiheitsliebe aus.

Abgesehen von den beiden bezaubernden Protagonistinnen, wimmelt die Serie nur so vor skurrilen Persönlichkeiten. Da wäre Luke, der grimmige Besitzer des örtlichen Cafés, dem man stets in Holzfällerhemd und mit umgekehrter Kappe begegnet. Oder Lane, Rorys beste Freundin, deren unglaublich strenge koreanische Mutter Lane dazu zwingt ihre Leidenschaften, vor allem für Rockmusik und Mode, im Geheimen auszuleben.

Auch Loreleis Eltern, Emily und Richard, bestechen durch ihre Art. Beide sind nicht nur stinkreich, sondern mindestens genauso konservativ und oft haben sie Schwierigkeiten aus ihrer Haut herauszukommen. Die Beziehung zwischen ihnen und Lorelei ist seit ihrer frühen Kindheit schwierig, seit ihrer Teenieschwangerschaft ist sie zerrüttet. Das mag an den unterschiedlichen Charakteren liegen: die sehr steifen, konservativen Senior-Gilmores und die flippige, unkonventionelle Lorelei, die ganz bewusst ihr Leben nicht so lebt, wie ihre Eltern es gerne hätten. Für die Storyline bietet diese Konstellation viel Potenzial.

Apropos Storyline: Was kann man von den Gilmore Girls erwarten? Im Laufe der Serie geht es vor allem um die beiden Frauen und wie sie ihr Leben meistern, natürlich auch um Beziehungen zu Männern, im Fokus aber definitiv um die Mutter-Tochter-Beziehung zwischen den beiden. Lorelei und Rory verbindet eine ganz spezielle Beziehung, die vermutlich aus ihrem geringen Altersunterschied, ihrer gemeinsamen Geschichte und ihrer lebensfrohen und liebevollen Art resultiert. Wer sich die Gilmore Girls anschaut, bekommt viel Unterhaltung mit spritzigen, rasend schnellen Dialogen, die vor popkulturellen Anspielungen nur so wimmeln, liebenswerte Figuren, sowie jede Menge für’s Herz geboten.

 

Gilmore Girls kann man derzeit beispielsweise auf Netflix sehen.

Seit dem 25. November zeigt Netflix die Fortsetzung der Serie in vier ganz neuen, von Netflix selbst produzierten 90-minütigen Folgen – nicht verpassen. Ganz bald folgt eine Rezension zur neuen Staffel. Versprochen.

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