DIY-Frühlingskosmetik #1: Peeling

Ich habe mir schon vor einer Weile überlegt, dass ich gerne mal ein Peeling selbst machen würde und recherchiere deswegen schon länger zu dem Thema. Da ich nun weiß, dass man ein Peeling mit wenigen Grundzutaten ganz einfach selbst machen kann, habe ich mich dazu entschieden, ein „Rezept“ zu kreieren und es mit euch zu teilen. Und passend zum Wetter in den letzten Tagen habe ich mich für eine frühlingshafte Variante entschieden: grün und nach Limette-Basilikum duftend.

Für ein Peeling braucht ihr tatsächlich nur zwei Grundzutaten, nämlich etwas „Körniges“, das reibt und eine pflegende Flüssigkeit, wie Öl. Ich habe mich für relativ feinkörniges Meersalz und ein Sonnenblumenöl entschieden. Das Sonnenblumenöl habe ich gewählt, weil es deutlich duftneutraler ist als beispielsweise ein Olivenöl. Denn ich wollte dem Peeling noch etwas Duft hinzufügen. Allerdings muss man darauf achten, dass es sich um einen Kosmetikduft handelt. Bei dm habe ich schließlich den Duft „Limette & Basilikum“ von „Cosmetic Kitchen“ gefunden – ich finde ihn himmlisch! Im selben Regal waren auch Kosmetikfarben von „Cosmetic Kitchen“ und ich habe mich für grün entschieden, weil ich es frühlingshaft und zum Duft passend finde.

Zutaten

Nochmal alle Zutaten für das Peeling im Überblick:

  • Meersalz
  • Sonnenblumenöl
  • Kosmetikduft „Limette & Basilikum“ von „Cosmetic Kitchen“
  • Grüne Kosmetikfarbe von „Cosmetic Kitchen“
  • Einen passenden Behälter mit Deckel
  • Etwas zum Umrühren (ich habe Essstäbchen benutzt)

 

Zubereitung

Die „Zubereitung“ ist wirklich ganz einfach und dauert eigentlich nur wenige Minuten. Ich habe das Glas zu circa zwei Dritteln mit dem Meersalz gefüllt und dann mit circa einem Drittel Sonnenblumenöl aufgefüllt – ihr könnt das Peeling auch schon so benutzen, wenn ihr es nicht farbig und geruchsneutral möchtet. Wenn ihr euch noch Duft und Farbe für das Peeling wünscht, fügt ihr jetzt noch einige Tropfen von beidem hinzu. Ich habe etwa acht Tropfen Duft und fünf Tropfen Farbe benutzt, aber das kommt natürlich darauf an, wie viel Peeling ihr auf einmal macht und wie intensiv ihr die Farbe und den Duft gern hättet.  Zum Schluss müsst ihr alles gut verrühren. Wenn euch die Konsistenz nicht gefällt, könnt ihr ganz nach eurem Geschmack mehr Salz oder Öl hinzufügen und unterrühren.

Erfahrungsbericht

Ich habe das Peeling natürlich noch am selben Abend ausprobiert und ich war wirklich begeistert. Die Körnung vom Salz finde ich genau richtig. Da ich relativ empfindliche Haut habe, habe ich darauf geachtet, dass die Körnung nicht zu grob ist. Eine zu grobe Körnung kann Verletzungen an der Haut verursachen. Ihr solltet übrigens bei bestehenden kleinen Verletzungen der Haut vorsichtig sein: Salz kann die Haut reizen. In dem Fall ist ein Peeling mit Zucker eventuell besser. Ich habe das Peeling nach dem Duschen benutzt und sanft in die Haut einmassiert. Danach habe ich es gründlich mit Wasser abgespült und mich sanft abgetrocknet. Das Sonnenblumenöl hat einen leichten Ölfilm auf der Haut hinterlassen, den ich sehr angenehm fand und der relativ schnell eingezogen ist. Aber auch nachdem das Öl eingezogen ist, hatte ich ein angenehmes, entspanntes Hautgefühl, so dass ich mich nicht zusätzlich eincremen musste. Nach einiger Zeit setzt sich oben etwas Öl ab. Das ist kein Problem. In dem Fall von der nächsten Anwendung das Peeling einfach wieder gründlich umrühren.

Ich kann euch nur empfehlen auch mal ein Peeling selbst zu machen. Die Zubereitung ist wirklich kinderleicht und ich bin vom Ergebnis begeistert. Eurer Kreativität sind dabei übrigens keine Grenzen gesetzt. Ich werde auf jeden Fall noch einige andere Varianten in der Zukunft ausprobieren. Ich würde mich freuen, wenn ihr mich in den Kommentaren wissen lasst, ob ihr an weiteren Peeling-„Rezepten“ interessiert seid.

Ich habe übrigens – wie ihr auf einigen Bildern sehen könnt – aus einem anderen „Cosmetic Kitchen“-Produkt ein weiteres Frühlingskosmetik-DIY hergestellt: Eine passende Bodylotion. Einen dazugehörigen Artikel mit Anleitung und Erfahrungsbericht findet ihr schon bald auf dem Blog!

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