Hauruck-Haiku #9

Spuren tief im Sand.

Jemand hinterließ sie dort,

kurz bevor ich kam.

-27.8.17-

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Kafka und das jiddische Theater (Teil 3)

Am 23 Oktober 1911 notierte Kafka: „Goldfaden, verheiratet, Verschwender auch in großer Not. An hundert Stücke. Gestohlene lithurgische Melodien volkstümlich gemacht. Das ganze Volk singt sie. Der Schneider bei seiner Arbeit (wird nachgemacht), das Dienstmädchen, usw.“ (1)

Am 25. und 26. Oktober lernte Kafka dann verschiedene Werke Gordins kennen. „Gott, Mensch, Teufel“ hörte er am ersten der beiden Tage in einem Vortrag Löwys, am 26. besuchte er die Aufführung von „Der wilde Mensch“. Die Arbeitsweise des Künstlers gefiel ihm besser als die anderer, „weil er mehr Details, mehr Ordnung und mehr Folgerichtigkeit in dieser Ordnung hat.„Kafka und das jiddische Theater (Teil 3)“ weiterlesen